Papier in 3D und neuem Kontext

Das Faserformverfahren funktioniert ähnlich wie die klassische Papierherstellung, mit dem einzigen Unterschied, dass das Sieb dreidimensional geformt ist und somit dreidimensionale Produkte hergestellt werden können. Das bekannteste Beispiel hiefür ist die Eierverpackung. Je nach Ausformung können die Endprodukte eine enorme Steifigkeit und Stabilität haben. Vor allem aber kann zum großen Teil Altpapier für die Produktion verwendet werden. Durch die Dreidimensionalität kann Papier so in einem ganz neuen Kontext gedacht werden.

Shopsystem ‚Zellwand‘

Das Shopsystem ‚Cellwall‘ besteht aus zwei unterschiedlichen Wandpaneelen aus Zellulosefasern, die im Faserformverfahren ,zum größten Teil aus recyceltem Altpapier, hergestellt werden. Die Paneele, das Eckstück und das gerade Stück, können auf unterschiedliche Weise kombiniert werden. Dadurch ergeben sich sehr unterschiedliche Wandstrukturen, die sich dem Raum und den jeweiligen Bedürfnissen anpassen können. Es kann für große und kleine Flächen eingesetzt werden. Das System ist Warendisplay und grafisches Element in einem. Darüber hinaus ist es aber auch recyclebar. Die Elemente lassen sich wie jedes andere Papier bedrucken, schneiden und prägen.

- Zellulosefaser
- Faserformverfahren
- Papier in neuem Kontext
- Re(up)cycling

Papierkorb aus Altpapier

Was liegt näher, als einen Papierkorb aus demselben Material herzustellen, für das er bestimmt ist? Der Papierkorb wird weitgehend aus recyceltem Altpapier im Faserformverfahren hergestellt. Zusammenarbeit mit Laura Flotho.

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